Referenzen in der Bewerbung

In Deutschland sind Arbeitszeugnisse nach wie vor fester Bestandteil der Bewerbung, die zusätzliche Referenz durch einen früheren Kollegen oder Vorgesetzten verleiht jedoch zusätzliche Glaubwürdigkeit.

Referenzen gewinnen an Bedeutung

Immer häufiger kommt es vor, dass Personaler nicht nur nach dem Lebenslauf und den Arbeitszeugnissen, sondern auch nach Referenzen fragen. Bei einigen Unternehmen im Ausland ersetzt die Referenz das Arbeitszeugnis sogar gänzlich.

Mit einer Referenz können Sie Ihrer Bewerbung eine größere Aussagekraft verleihen und sich so gegebenenfalls von Ihren Mitbewerbern abheben. Im Vergleich zum Arbeitszeugnis ist diese Referenz persönlicher und beinhaltet mehr Informationen zu Ihrer Person, Ihrer Arbeitsweise oder Ihrem Verhalten innerhalb des Teams. Hier einige Tipps:

1. Der Referenzgeber

Bei dem Referenzgeber sollte es sich um eine Person aus Ihrem Arbeitsumfeld handeln, die Ihre Leistung auch beurteilen kann und Ihnen positiv gesinnt ist. Ein gutes Beispiel hierfür wäre ein ehemaliger Vorgesetzter oder enger Kollege.

Zu den aktuellen Jobangeboten

2. Die persönliche Referenz per Telefon

Bei der persönlichen Referenz kontaktiert der Personaler den Referenzgeber direkt per Telefon. Hierzu ist sowohl Ihr Einverständnis als auch das Einverständnis des Referenzgebers notwendig. Erwähnen Sie die Referenz in Ihrem Lebenslauf mit Namen, Unternehmen, Position und Kontaktdaten. Beachten Sie hierbei, dass Sie einen Referenzgeber auswählen, der nicht nur von Ihnen überzeugt ist, sondern Sie auch gut verkaufen kann. Gegebenenfalls macht es Sinn, ein solches Gespräch vorher zu proben.

Informieren Sie Ihren Referenzgeber immer, wenn Sie seine Kontaktdaten weitergeben, damit er auf den Anruf des Personalers vorbereitet ist. Sollten Sie mehrere Bewerbungen gleichzeitig verschicken, macht es gegebenenfalls Sinn anstelle der Kontaktdaten den Satz „Referenz auf Anfrage“ beizufügen. So haben Sei immer die direkte Kontrolle darüber, wer Ihren Referenzgeber kontaktiert.

3. Die schriftliche Referenz in Briefform

Die schriftliche Referenz wird den Bewerbungsunterlagen als Hardcopy oder, bei einer elektronischen Bewerbung, in pdf-Form beigefügt. 

4. Referenzen in sozialen Medien, wie z.B. LinkedIn 

Immer verbreiteter sind auch Referenzen oder Empfehlungen als Teil des persönlichen Profils in sozialen Business-Plattformen, wie z.B. LinkedIn. Gerade wenn Sie auf der aktiven Jobsuche sind empfiehlt es sich Ihr Profil, um solche Referenzen zu ergänzen. 

5. Darf der Personaler einfach bei meinem früheren Unternehmen anrufen?

Der Personaler darf nur Referenzpersonen kontaktieren, die vorab ausdrücklich mit Name und Kontaktdaten von Ihnen genannt worden sind. Gleichzeitig darf auch der Referenzgeber nur Auskünfte erteilen, wenn er vorab durch Sie darum gebeten wurde.

Weiter Tipps zum Verfassen Ihrer Bewerbung finden Sie in unseren Bewerbungstipps oder unserem Poolia Karriere-Blog.

Zu den aktuellen Jobangeboten

Brauchen Sie Hilfe? Kontaktieren Sie Poolia! 0800-7665423 info@poolia.de